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Thema Textblockverwalter
Ghostwriter 5.5: Praktische Schreibhilfe
Logins, Grußformeln, Postadressen - diese und noch viele weitere Eingaben wiederholt man als PC-Anwender immer und immer wieder. Die Schreibhilfe Ghostwriter nimmt Ihnen diese unnötige Mehrarbeit ab: Das Tool verwaltet beliebige Texte und Textfragmente zentral (ggf. auch im Netzwerk) und übergibt diese je nach Wunsch an jede beliebige Applikation.
Download ghostwriter_setup.exe
Plattformen: Windows 10 / 8 / 7 / Vista / XP.
Diese Software lizenzieren.
Inhaltsverzeichnis
Quickstart
Im obenstehenden Bild sehen Sie diese 3 einfachen Schritte: Platzieren Sie zuallererst den Cursor an der Stelle, an der Sie Text einfügen möchten, dann klicken Sie das Ghostwriter-Icon in der Task-Leiste, im Folgemenü den gewünschten Textblock auswählen und schon steht der Text z.B. in Ihrem E-Mail Client, Web-Browser oder Textverarbeitung!
Alternativ kann die Textblockauswahl auch über einen Klick auf den Bildschirmrand oder eine frei wählbare Tastenkombination angezeigt werden (siehe Optionen).
Die Liste der Anwendungsmöglichkeiten des Utility lässt sich beliebig fortsetzen: Textblöcke wie Anschriften, Bankverbindungen, Telefon- und Faxnummern, Zitate, Floskeln usw. können darin gespeichert werden - und an beliebige Ziele übermittelt werden. In der betreffenden Applikation müssen Sie lediglich den Cursor platzieren, dann ein Klick in die Auswahlliste von Ghostwriter und es kann weitergehen.
Auch für Webformulare bestens geeignet
Das praktische Tool übermittelt aber nicht nur simplen Text. Auch die für die Navigation so wichtigen Steuertasten Tabulator und Eingabetaste werden akzeptiert: Mit dem Tabulator können Sie von einem Eingabefeld zum nächsten springen und mit der Eingabetaste diese Eingaben schliesslich absenden. Dadurch ist es problemlos möglich, sogar überaus komplexe Web-Formulare teilweise oder auch komplett vom Ghostwriter ausfüllen zu lassen - beispielsweise bei Online-Bestellungen, bei Anwenderregistrierungen oder auch Anmeldedialoge.
So legen Sie Textblöcke an
Um einen neuen Text in Ghostwriter anzulegen, klicken Sie mit der rechten Maustaste in der Task-Leiste das Icon von Ghostwriter.
Wählen Sie jetzt die Schaltfläche Neu. Es folgt ein Dialog, in den der Name des neu zu erstellenden Textblocks einzugeben ist. Wählen Sie einen möglichst sinnfälligen Namen, denn dieser wird später auch im Popup-Menü für den betreffenden Textblock verwendet. Spätere Umbenennungen von Textblöcken können Sie über den Taster Name vornehmen. Am Ende schließen Sie den Dialog mit OK.
Wieder im Programmfenster von Ghostwriter angelangt, kann nun im Textfeld Bearbeitung der gewünschte Text eingegeben werden.
Textblöcke für Webformulare und Logins
Wie bereits gesagt werden die Tasten Eingabe und Tabulator als Steuerzeichen akzeptiert und auch entsprechend angezeigt. Der Tabulator erscheint als blauer, nach rechts deutender Doppelpfeil - beim Drücken der Eingabetaste wird ein roter, nach unten links abgeknickter Pfeil in den Text eingefügt. Um das ganze möglichst übersichtlich zu halten, wird nach beiden Steuerzeichen innerhalb des Textfeldes eine neue Zeile begonnen.
Um z.B. einen automatischen Login vom Ghostwriter ausführen zu lassen, müssen Sie einen Textblock mit Ihren Anwendernamen und dem zugehörigen Passwort anlegen. Da Ghostwriter nur Tastensimulationen übermitteln kann, müssen Sie nach dem Anwendernamen die Tabulatortaste drücken, was einem Sprung aus dem Namensfeld ins Passwortfeld gleich kommt (ggf. ist hier noch ein weiterer Tabulator-Sprung nötig, dies müssen Sie ggf. direkt im Web-Browser ausprobieren). Nach dem Passwort fügen Sie die Eingabetaste ein, wodurch später bei der Textblockübermittlung die automatisierte Eingabe abgeschickt wird - fertig.
Das Einfügeziel festlegen
Bei Bedarf können Sie genau festgelegt werden, wohin der gerade eingegebene Text später übertragen werden soll. Hier gibt es zwei Möglichkeiten:
  • An das Fenster, das aktiv war, bevor Sie die Textblockauswahl von Ghostwriter aufriefen (z.B. über einen Klick auf das Ghostwriter-Icon in der Taskleiste).
  • An das Fenster, das einen bestimmten Text im Titel trägt (egal an welcher Stelle).
In der Regel wird die erste, einfachere Methode völlig ausreichen. Arbeitet man aber in einer Umgebung, bei der es mitunter auch zu ereignisgesteuerten Fenstern auf der Arbeitsoberfläche kommt, so ist man mit der zweiten, exakteren Methode besser beraten. Sonst kann es mitunter dazu kommen, dass beispielsweise anstatt des Web-Browsers eine zwischenzeitliche Mitteilung aus dem Outlook-Kalender zum Textempfänger wird.
Je nach dem, welche Methode Ihnen mehr zusagt, ist die entsprechende Ziel-Option unterhalb des Textfeldes zu wählen. Möchten Sie die Auswahl über den Namen aus dem Titel der Zielapplikation vollziehen lassen, so ist zusätzlich ein entsprechender Erkennungstext einzugeben oder aus der integrierten Liste auszuwählen. Handelt es sich bei dem Ziel beispielsweise um die Textverarbeitung "Microsoft Word", so trägt man einfach Microsoft Word ein.
Die Übermittlungsmethode wählen
Generell übermittelt Ghostwriter Ihre Textblöcke anhand von Tastensimulationen. Das hat den Vorteil, dass z.B. Steuertasten wie Tabulator und Eingabetaste nicht nur eingefügt, sondern von der Zielapplikation auch interpretiert werden können. Nur auf diese Weise lässt sich z.B. ein Login- oder Web-Formular im Web-Browser von Ghostwriter ausfüllen. Der Nachteil dieser Methode liegt in der geringen Geschwindigkeit - längere Texte können den PC mehrere Sekunden lang beschäftigen.
Daher wurde eine weitere, schnellere Methode zum Übermitteln der Textbausteine eingeführt. Sofern Ihr Text keine Steuertasten enthält, kann die Übergabe wahlweise auch über die Zwischenablage erfolgen. Dadurch werden die Textbausteine sehr viel schneller in das Zielfenster eingefügt, als wenn es sich wie bisher um reine Tastensimulationen handelt.
Schließlich bietet der Ghostwriter noch eine dritte Variante. Sie ist für den Fall gedacht, dass Ihre Textbausteine in die Systemkonsole (Kurz: Shell) oder ein Programm darin einfügt werden sollen (Die beiden anderen oben genannten Methoden können in der Shell nicht korrekt verwendet werden).
Ihre Passwörter sind in Ghostwriter gut aufgehoben
Da sich das Programm auch hervorragend zum Verwalten von Anmeldedaten eignet, verfügt Ghostwriter natürlich über eine Daten-Chiffrierung. Soll ein Text verschlüsselt abgelegt werden, so ist hierfür einfach die entsprechende Option Chiffrieren (rechts unter dem Textfeld Bearbeitung) zu markieren. Dies ist übrigens auch die Standardeinstellung. Entfernt man die Markierung wieder, so wird auch die Kodierung wieder aufgehoben. Auch bereits bestehende Einträge lassen sich auf dem gezeigten Weg ver- und entschlüsseln.
Zum Verständnis: Zwar sind auch kodierte Daten im Textfeld Bearbeitung nach wie vor klar lesbar. Doch auf der Festplatte sind sie gegen fremde Einblicke geschützt.
Texte bearbeiten
Soll ein bestehender Textblock bearbeitet werden, so wählt man aus der Namensliste Textbausteine zunächst den gesuchten Eintrag aus. Daraufhin erscheint dessen Inhalt im Textfeld Bearbeitung daneben. Jetzt können Sie die gewünschten Änderungen vornehmen. Gesondert abzuspeichern brauchen Sie nicht - die Sicherung Ihrer Eingaben erfolgt immer automatisch.
Texte löschen
Um einen bestehenden Textblock komplett zu entfernen, wählen Sie zunächst den betreffenden Namen aus der Liste. Dann drücken Sie die Schaltfläche Löschen, woraufhin ein Bestätigungsdialog erscheint. Antworten Sie an dieser Stelle mit Ja, so wird der betreffende Textblock wie gewünscht entfernt.
Texte ausdrucken
Zum Ausdrucken einer kompletten Übersicht Ihrer Textbausteine gehen Sie wie folgt vor:
  • Öffnen Sie den Ghostwriter-Hauptdialog.
  • Wählen Sie in der Menüzeile Texte und darin Drucken.
Daraufhin wird im Datenverzeichnis von Ghostwriter eine HTML-Datei erzeugt, die die gewünschte Übersicht als Tabelle enthält. Die HTML-Seite wird automatisch in Ihrem Standard-Web-Browser geladen, mit dem Sie die Seite(n) dann schließlich ausdrucken.
Auch Steuertasten und Prozesssteuerungen sind möglich
Neben den zuvor bereits vorgestellten Steuertasten Tab und Eingabe kennt Ghostwriter noch eine ganze Reihe weiterer wie z.B. Esc oder Pfeil rechts. Und natürlich gehören auch die Tasten Alt, Strg und Shift mit dazu. Aus deren Kombination wie etwa AltF (Menüfunktion Datei öffnen) lassen sich sehr interessante Anwendungsmöglichkeiten für Ghostwriter kreieren: Das Tool kann dadurch nicht nur Textblöcke versenden sondern sogar Programme steuern.
Die Steuertasten geben Sie direkt in den betreffenden Textblock mit ein. Der Name der Steuertaste muss dabei in geschweifte Klammern gesetzt werden. Für die Taste Esc geben Sie also {esc} ein. Gross-/Kleinschreibung ist für die Namen der Steuertasten unerheblich.
Im Folgenden finden Sie eine Aufstellung aller bislang in GhostWriter integrierten Steuertasten:
  • Alt, Strg und Shift: {alt}, {strg} und {shift}
  • Pfeil rechts, Pfeil links , Pfeil oben und Pfeil unten: {right}, {left}, {up} und {down}
  • Bild oben und Bild unten: {pgup} und {pgdn}
  • Pos1 und Ende: {home} und {end}
  • Einfg, Entf und Rücktaste: {ins}, {del}, {bs}
  • Die Funktionstasten F1 bis F12: {f1} bis {f12}
  • Esc: {esc}
Bitte beachten Sie: Das Zeichen { hat eine Sonderstellenung, da es zum Einleiten einer Tastensimulation dient. Wenn Sie also ein { selbst ausgeben lassen wollen, so müssen Sie es folgendermassen kodieren: {{}
Smarte Platzhalter für dynamische Textbausteine
Ghostwriter kann nicht nur statischen Text einfügen - es stehen auch interessante Platzhalter zur Verfügung. Das sind quasi Textbausteine in Textbausteinen, was das Programm um einiges flexibler macht:
  • Aktuelle Uhrzeit und Datum einfügen: Verwenden Sie innerhalb eines Textblocks den Platzhalter %zeit%, um bei der Übermittlung an der betreffenden Stelle die aktuelle Uhrzeit einfügen zu lassen. Das aktuelle Datum könnten Sie anhand von %datum% in einen Ghostwriter-Eintrag einbauen:
Musterstadt, den %datum%
Neben den oben genannten Platzhaltern für die aktuelle Zeit stehen noch Aufsplittungen davon zur Verfügung: %stunde%, %minute%, %sekunde%, %tag%, %wochentag%, %monat% und %jahr%.
  • Externe Dateien einfügen: Mit dem Platzhalter %datei=...% können Sie aus einen Ghostwriter-Textbaustein heraus eine Textdatei nachladen. Soll z.B. die Datei c:\verz1\verz2\signatur.txt nachgeladen werden, so würde das in der Praxis wie folgt aussehen (Bitte achten Sie auf die Stellung der %-Zeichen!):
%datei=c:\verz1\verz2\signatur.txt%
  • Laufzahlen einfügen: Die Platzhalter %zahl1%, %zahl2%, %zahl3% sowie %zahl4% sind die ideale Schreibhilfe für alle Anwendungen bei denen Laufzahlen benötigt werden (Sammlungen aller Art, Datenbankpflege, Finanzbuchhaltung). Denn damit haben Sie Zugriff auf 4 unabhängige, automatische Zähler: Werden diese innerhalb von Textbausteinen verwendet, so liest Ghostwriter zunächst deren aktuellen Wert aus, fügt diesen in den Textbaustein ein und erhöht abschließend den Wert des betreffenden Zählers um 1. Die aktuellen Zählerstände können Sie über den Dialog Optionen anpassen (s.u.).
Optionen: Ghostwriter konfigurieren
Anhand des Taster Optionen im Hauptfenster des Ghostwriters gelangen Sie zu weitgehenden Konfigurationsmöglichkeiten:
  • Programm direkt beim Systemstart aufrufen: Hier können Sie festlegen, ob der Ghostwriter gleich beim Start von Windows ebenfalls automatisch gestartet werden soll. Das ist eine praktische Sache - denn nur wenn der Ghostwriter bei Bedarf auch immer gleich zur Hand ist, kann er auch wirklich alle seine Vorteile zur Geltung bringen.
  • Textbausteinmenü kaskadierend darstellen: Je nach Bedarf kann das Popup-Menü (mit den Namen der Textmodule) entweder als einfach Liste oder über kaskadierende Untermenüs dargestellt werden. Letztere Möglichkeit ist vor allem dann interessant, wenn man sehr viele Textbausteine angelegt hat, denn so sparen Sie sich das lästige scrollen.
Optionen: Ablage der Textbausteine
Ghostwriter speichert die Textbausteine in einer Datei namens GHOSTWRITER.INI. Aktuelle Versionen von Ghostwriter legen diese Datei im jeweiligen Anwenderdatenverzeichnis ab. Unter Windows XP ist das:
C:\Dokumente und Einstellungen\[NAME]\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Tools&More\GhostWriter
wobei [NAME] für den jeweiligen Anwendernamen steht.
Ab Windows Vista (und somit auch Windows 7, 8 und 10) legen aktuelle Versionen von Ghostwriter die Textbausteine hier ab:
C:\Users\[NAME]\AppData\Local\Tools&More\GhostWriter
Je nach Systemkonfiguration kann es sein, dass die genannten Verzeichnisse über ein normales Ordnerfenster nicht angesteuert werden können, da sie vom System ausgeblendet wurden. Wie Sie dies anpassen, ist auf dieser Seite erläutert.
Mit dem Taster Speicherort selbst festlegen können Sie das Ablageverzeichnis an eigene Vorgaben anpassen - z.B. in Ihrem eigenen Anwenderverzeichnis oder auf einem Netzwerk-Server. Verwenden Sie letzteres, so dass alle berechtigten Benutzer mit den gleichen Texten arbeiten können.
Soll dagegen wieder die Originaleinstellung für den Speicherplatz verwendet werden, so klicken Sie einfach Standard. Bei Bedarf können Sie mit dem Button Betreffenden Ordner öffnen den Inhalt des jeweils eingestellten Ordners direkt anzeigen lassen.
Falls Sie Ihre Textbausteine in den systemeigenen Backup-Lauf einbinden wollen, so müssen Sie dafür die hier genannten Angaben verwenden.
Den Taster Netzwerk: Zugriffssperre aufheben werden Sie sicher nur selten benötigen. Er ist nur für den Fall gedacht, dass (a) die Textbausteine im Netzwerk liegen und (b) es während des Bearbeitens der Textbausteine z.B. zu einem Stromausfall auf dem betreffenden PC kam. In dem Fall müsste die Zugriffssperre eben manuell über den gleichnamigen Taster gelöst werden, da sonst niemand mehr Änderungen vornehmen könnte.
Optionen: Ablage der Textbausteine - Dateipfade bei sehr frühe Versionen
Ghostwriter speichert die Textbausteine in einer Datei namens GHOSTWRITER.INI. Diese wurde in sehr früheren Versionen von Ghostwriter direkt im eigenen Programmverzeichnis abgelegt, jedoch nur bis einschliesslich Windows XP:
C:\Program Files\Tools&More\GhostWriter
Ab Windows Vista änderte sich der Pfad für die Textbausteindatei bei sehr früheren Versionen von Ghostwriter automatisch in:
C:\Users\[NAME]\AppData\Local\VirtualStore\Program Files\Tools&More\GhostWriter
wobei [NAME] für den jeweiligen Anwendernamen steht.
Optionen: Zählerstände
Die mit 1, 2, 3 und 4 bezeichneten Textfelder beziehen sich auf die Platzhalter %zahl1%, %zahl2%, %zahl3% sowie %zahl4%. Die Textfelder enthalten die aktuellen Werte dieser Zähler, die Sie hier auch abändern können.
Optionen: Menüanzeige per Maus
Wie Sie bereits wissen, zeigt sich das Auswahlmenü über einen Klick auf das Ghostwriter-Icon in der Taskleiste. Bei häufige Anwendung kann das etwas umständlich sein. Daher bietet Ihnen der Ghostwriter noch eine zusätzliche Möglichkeit für den Aufruf des Popup-Menüs: Sie können einen der vier Desktop-Ränder als Aktivierungszone festlegen. Je nach Wunsch zeigt sich das Popup-Menü auch dann, wenn Sie (a) die Maus über diesen Bereich schieben oder (b) auf diesen Bereich klicken.
Welcher dieser Bereiche dafür genutzt werden soll, können Sie unter Position über die vier um den Monitor angebrachten Taster festlegen (Falls die Taster nicht sichtbar sind, so wurde die Option nicht ausgewählt). An der betreffenden Stelle wird dann auf dem wirklichen Desktop eine dünne Linie angezeigt. Fahren Sie mit der Maus darüber (bzw. wenn Sie darauf klicken), so erscheint das Auswahl-Menü. Die Praxis hat gezeigt, dass sich dafür vor allem der obere Bildschirmrand eignet. Die Farbe des Aktivierungsbereichs können Sie ebenfalls individuell festlegen - klicken Sie einfach auf den Taster Farbauswahl.
Optionen: Menüanzeige per Hotkey
Sie können für die Darstellung des Auswahlmenüs zusätzlich einen Hotkey fest legen: Ohne die Hand von der Tatstatur nehmen zu müssen, können Sie direkt innerhalb einer beliebigen Applikation beim Tippen zum Beispiel StrgF12 drücken, woraufhin das Ghostwriter-Menü erscheint. Und mit weiteren Tasteneingaben wählen Sie direkt den einzufügenden Textbaustein aus - ganz ohne Griff zur Maus. Als Hotkey haben Sie die 12 Funktionstasten (F1 bis F12) zur Auswahl, zusammen mit einer beliebigen Kombination der Tasten Umschalten (Shift), Strg und Alt. Sollte die von Ihnen gewählte Tastenkombination schon anderweitig im System belegt sein, so erhalten Sie einen entsprechenden Hinweis.
Tipps: Textbausteine auf ein neues System umziehen
Falls Sie eine bereits bestehende Textbausteindatei auf einem neuen PC einsetzen wollen, so müssen Sie lediglich die Datei GHOSTWRITER.INI
  • gemäß den an dieser Stelle erläuterten Pfaden auf dem früheren PC ausfindig machen,
  • auf den neuen PC kopieren
  • und (falls nötig) den Speicherort, wie ebenfalls an dieser Stelle beschrieben, angeben.
Wichtig: Beenden Sie das Tool, bevor Sie eine bestehende Textbausteindatei überschreiben.
Tipps: Keine Textbausteine mehr nach Update
Falls Sie ein Update einer sehr alten Version von Ghostwriter machen, so kann es sein, dass anschliessend die Textbausteine nicht mehr auffindbar sind. Diese sind aber selbstverständlich nicht gelöscht, sondern nur falsch platziert. Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen, wie Sie Daten und Programm wieder zusammenbringen.
Tipps: Kein Ghostwriter-Icon in der Taskleiste
Wenn Sie z.B. beim Start von GhostWriter eine solche Meldung sehen - aber nicht das zugehörige Icon rechts in der Taskleiste - so hat Ihnen das System wohl ungefragt dessen Symbol ausgeblendet. Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen, wie Sie dies rückgängig machen.
Tipps: Probleme beim Einfügen
Bei manchen Windows-Konfigurationen kann es vorkommen, dass Ghostwriter seine Texte gar nicht oder an die falsche Applikation schickt, obwohl die richtige als Ziel angegeben wurde. Schuld daran sind Fenster, die einen besonderen Status auf der Arbeitsoberfläche für sich beanspruchen und Ghostwriter dann quasi im Weg stehen.
Anhand des Debuggers von Ghostwriter können Sie solche Unwegbarkeiten ganz einfach lösen: Öffnen Sie hierzu das Debuggerfenster. Dann aktivieren Sie die Anwendung, um darin testweise etwas über das Ghostwriter-Icon einzufügen. In dem Moment, in dem Sie den gewünschten Eintrag im Auswahlmenü klicken, muss die gewünschte Zielanwendung ganz oben in der Debugger-Liste stehen. Ist dies nicht der Fall, so muss der an oberster Stelle stehende Name markiert und über den Taster Markierten Titel in Zukunft ignorieren "geächtet" werden. Anschließend wiederholen Sie den Test - der jetzt erfolgreich verlaufen sollte.
Update-Geschichte
Das jeweils neueste Update enthält alle Änderungen der vorangegangenen Versionen. Es genügt also, nur die jeweils neueste Fassung zu installieren, um auf dem aktuellsten Stand zu sein.
  • Update auf 5.5: Anpassungen bezüglich Windows 10 sowie Verbesserung beim Zugriff auf "verspätete" Netzwerkressourcen
  • Update auf 5.4: Anpassungen bezüglich Windows 8.x
  • Update auf 5.3: Funktion zum Ausdrucken der Textbausteine, Überarbeitung der Online-Hilfe.
  • Update auf 5.2: Diverse interne Anpassungen für Windows 8.x.
  • Update auf 5.1: Kleiner Bugfix in Sachen Datenübergabe, Anpassungen an Windows 8.1.
  • Update auf 5.0: Textblöcke können nun auch Steuertasten enthalten, dadurch kann das Tool nicht nur Texte versenden sondern sogar Programme steuern.
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